Der Weg zu einer Diagnose fühlt sich oft an wie ein Labyrinth ohne Karte. In den nächsten Minuten gebe ich dir die Karte: fünf Schritte, von ganz vorne bis zu dem Moment, in dem du eine Diagnose in der Hand hältst, und darüber hinaus.
Kurz vorab: Die Grundschritte sind in Österreich, Deutschland und der Schweiz ähnlich. Wo der Einstieg oder die Wartezeit je nach Land abweicht, sage ich es dir an Ort und Stelle.
Schritt eins: die Kinderärzt*in als Türöffner
In den meisten Fällen beginnt der Weg hier. In Österreich und Deutschland ist die Kinderärzt*in die typische erste Anlaufstelle, die euch gezielt weiterschickt. In der Schweiz ist seit Juli 2022 eine ärztliche Anordnung der Einstieg in eine kassenfinanzierte Psychotherapie, in der Regel über die Haus- oder Kinderärzt*in oder eine Fachärzt*in.
Geh mit konkreten Beobachtungen hin, nicht mit Vermutungen. Schreib vorher auf, was dir auffällt, in welchen Situationen und wie oft. Je konkreter du bist, desto ernster wird es genommen. Und bitte aktiv um eine Überweisung, wenn du das Gefühl hast, es braucht mehr Abklärung.
Schon vor dem ersten Termin: Selbstreflexion bei bloomnow
Manchmal ist die größte Hürde, überhaupt Worte für das eigene Bauchgefühl zu finden. Dabei kann bloomnow dich begleiten. Bei uns findest du geführte Selbstreflexionen mit gezielten Fragestellungen und Beispielen, für dich selbst, für dein Kind oder für ein Kind, das du begleitest. Sie führen dich Schritt für Schritt durch konkrete Alltagssituationen und helfen dir, selbst einzuschätzen, ob etwas in Richtung Neurodivergenz gehen könnte. Das ist eine gute Grundlage für die konkreten Beobachtungen aus Schritt eins und nimmt dir die Sprachlosigkeit vor dem ersten Gespräch.
Der ganze Text steht in der App
In bloomnow liest du den Artikel vollständig, zusammen mit den Übungen, die dazugehören. Die App startet bald. Trag dich ein, dann schreiben wir dir zum Start.
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