Es gibt Anspannung, die sich nicht wegatmen lässt. Nach dem Streit, nach dem Amtstermin, nach einem Morgen voller Reibung steckt sie in den Schultern, im Kiefer, in den Händen. Der Kopf weiß längst, dass es vorbei ist. Der Körper noch nicht.
Dafür gibt es die einfachste Übung der ganzen Sammlung: Ausschütteln. In der App gibt Anspannung abschütteln dir eine Minute lang den Takt vor, Körperteil für Körperteil. Hier steht die Übung zum Nachlesen, für alle Momente ohne Handy.
Warum sie wirkt
Stress ist körperlich eine Mobilisierung: Muskeln spannen sich an, Energie wird bereitgestellt, für Flucht oder Kampf, die im Elternalltag beide nicht stattfinden. Die Spannung bleibt.
Schütteln ist der direkteste Weg, sie wieder loszuwerden. Säugetiere machen genau das nach Schreck und Anstrengung: Sie zittern sich aus, und danach ist der Körper wieder im Normalzustand. Beim bewussten Ausschütteln nutzt du denselben Mechanismus: Die schnelle, lockere Bewegung lässt die Muskeln zwischen Anspannen und Loslassen pendeln, bis sie das Loslassen wiederfinden. Dazu kommt ein einfacher Effekt: Wer wackelt, kann nicht gleichzeitig verbissen sein. Viele müssen dabei kurz lachen, und auch das ist Entladung.
Was sie bringt
Eine Minute Schütteln nimmt dem Körper die gestaute Ladung, bevor sie sich als Gereiztheit ein Ventil sucht. Danach fühlen sich viele wacher und zugleich lockerer an, ein guter Zustand, um wieder zu den Kindern zu gehen. Vor einer ruhigen Übung ist Schütteln außerdem die beste Vorbereitung: erst entladen, dann beruhigen.
So geht es
1. Hände zuerst
Stell dich hüftbreit hin, Knie locker. Schüttle die Hände aus den Handgelenken aus, so locker, als wolltest du Wasser abschütteln. Zehn, fünfzehn Sekunden.
Der ganze Text steht in der App
In bloomnow liest du den Artikel vollständig, zusammen mit den Übungen, die dazugehören. Die App startet bald. Trag dich ein, dann schreiben wir dir zum Start.
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